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Was will mir meine Krankheit sagen?
Jedes Krankheitsbild, das sich im Körper niederschlägt,
hat auch eine seelische Bedeutung. Unfälle bilden keine Ausnahme,
sondern werden auch von der gewohnten Sichtweise, durch eine andere,
ebenfalls mögliche abgelöst bzw. ergänzt. Krankheit
ist ein Zustand des Menschen und weist darauf hin, dass sein Bewusstsein
nicht mehr in Ordnung bzw. in Harmonie ist. Das Symptom kann den bisherigen Lebensfluss
unterbrechen und zwingt uns somit, dem Symptom Beachtung zu schenken.
Das Gleichgewicht der innerseelischen Kräfte
des Menschen ist aus der Balance geraten, und wird durch das Symptom signalisiert.
Jeder Mensch weist Symptome auf und damit haben wir die Chance, an ihnen zu wachsen.
Wollen wir sie aus der Welt schaffen, oder wollen wir uns die Mühe machen,
sie als Wegweiser zu erkennen, und ihnen zu folgen? Mediziner stehen mit ihrem
Glauben, Dinge aus der Welt schaffen zu können,
völlig alleine da. Jeder Physiker oder Chemiker weiß, dass lediglich
eine Umwandlung von einer Form in eine andere möglich ist, niemals besteht
die Möglichkeit für ein ersatzloses Verschwinden. Durch erhitzen
eines Eisblocks lässt sich feste Materie in flüssiges
Wasser verwandeln. Erhitzt man weiter, wird aus der Flüssigkeit gasförmiger
Dampf. Durch Abkühlung lässt sich dieser Prozess wieder umkehren, Gas
wird über Flüssigkeit zu festem Eis. Das ist uns selbstverständlich
und wird in der Physik durch das Gesetz von der Erhaltung der Energie erklärt,
wonach die Summe der Energie immer konstant bleibt. Niemals lässt sich etwas
wirklich vernichten. Besonders deutlich, kann das am Beispiel von Süchten
werden. Das eigentliche Problem sind nicht die körperlichen Symptome, die
man im Entzug innerhalb von Tagen überwinden kann, sondern das zählebige
Muster in der Tiefe, aus dem man sich nicht befreien kann. Jede Therapie, die
nicht bis auf die Ebene des zugrunde liegenden Musters vorstoßt, bringt
langfristig wenig. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Muster den Betroffenen
wieder in seinen Bann zieht. Für die Betroffenen ist es von Bedeutung, sich
klarzumachen, dass dieses Muster gar nicht geändert werden kann, dass die
einzige Chance darin besteht, es in anderer Form zu leben.
Die meisten Unfälle sind unbewusst motiviert. Jeder Unfall hat eine Bedeutung,
wenn er sich in unserem Leben ereignet. Vor allem stellt er unsere Handlungsweise
bzw. den eingeschlagenen Weg direkt und plötzlich in Frage. Ein Unfall ist
eine Karikatur der eigenen Problematik – genauso treffend und genauso schmerzhaft
wie jede Karikatur. Es gehört zu den Schwierigkeiten des menschlichen Lebens,
die Notwendigkeit einer Veränderung rechtzeitig wahrzunehmen. Unbewusst
ist der Weg, den man eingeschlagen hat nicht mehr stimmig. Oft fehlt der Mut,
ihn bewusst in Frage zu stellen und ihn zu verlassen. Veränderungen lösen
Angst aus. Dieser nicht gelebte Wunsch, sucht über den unbewussten Ereigniswunsch
eine Verwirklichung, die vom Bewusstsein immer als „von außen“ kommend
erlebt wird. Durch die Vermittlung eines Autounfalls wird man z.B. aus der Bahn
geworfen. Man ist vom Weg abgekommen – ins Schleudern geraten – hat
den Halt verloren – die Kontrolle oder die Herrschaft verlieren – jemanden
anfahren... All das, kann ein Spiegelbild unserer Lebensumstände sein,
und möchte
sich auf diese Art und Weise endlich bemerkbar machen, weil wir es bisher erfolgreich
ignoriert hatten. Das Gesetz der Resonanz sorgt dafür, dass wir niemals
mit etwas in Kontakt kommen können, mit dem wir nichts zu tun haben.
Angeborene Behinderungen, oder z.B. ein dreijähriges Kind mit Krebs, ist
nur im karimschen Kontext der Reinkarnationstheorie verständlich. Wir fangen
ja nicht bei der Geburt mit Null an, wir vergessen, dass die Seele ja alt und
wach ist, die Seele ist ja nicht erst drei Jahre alt. Wenn sich eine Seele entschließt
wieder zu inkarnieren, legt sie in der Lichtebene schon ihr neues Lebens und
Lernthema fest . Dementsprechend sucht sie sich den Kontinent und das Land aus,
welches ihr die beste unterstützende
Schwingung für dieses Thema bietet. Weiterhin werden auch Eltern, Geschwister,
gesellschaftlicher Stand und soziales Umfeld gewählt. Ebenso wählt
sie, ob sie in einem männlichen oder weiblichen Körper leben will,
und ob der voll funktionieren soll. Ein Nichtfunktionieren kann sowohl auf der
rein physischen, als auch auf der psychischen Ebene von Geburt an gewählt
sein. Genauso kann sich eine Krankheit erst im Laufe des Lebens zeigen,
oder entwickeln.
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