Wer's erlebt, braucht keinen Beweis.
Wer's nicht erlebt, dem nützt kein Beweis.

Grundgedanken – Reinkarnation

Für mich persönlich ist der Gedanke der Reinkarnation, die Erklärung für so viele unterschiedliche Lebensbedingungen.
Früher hatte man die Götter und Geister für Armut - Reichtum, Krankheit - Gesundheit usw. verantwortlich gemacht. In der heutigen Zeit könnten wir nur einen Gott dafür verantwortlich machen. Aber vieles lässt sich karmisch nicht auf das gegenwärtige Leben zurückführen. Folgedessen muss es mehrere Inkarnationen geben.

Wir werden nicht zufällig in eine bestimmte Familie hineingeboren, unsere Eltern sind nicht zufällig unsere Erzieher, und unsere Kinder werden nicht zufällig uns anvertraut. Immer steht ein tieferer Sinn dahinter, eine alte Bindung, ein familiäres Karma oder eine Chance für unsere geistige Entwicklung.
Wenn sich eine Seele entschliesst wieder zu inkarnieren, legt sie in der Lichtebene schon ihr neues Lebens und Lernthema fest.

Auch die Antwort auf die Frage, was mit totgeborenen Seelen ist, oder mit Menschen die geistig behindert sind, kann ohne Bezugnahme zur Lehre der Wiedergeburt nicht gefunden werden.

Oft wird der Begriff von Karma in der heutigen Zeit falsch verstanden. Niemals darf ein Urteil gefällt werden über Menschen, die ein sogenanntes schweres Schicksal erleiden. Wir wissen nicht, ob diese Seele etwas aus einem früheren Leben ausgleicht oder ob sie sich bewusst solche Herausforderungen gewählt hat, um rascher auf dem geistigen Pfad vorwärtszukommen.

Die Hintergründe und Ursachen, wieso jemand etwas tut oder etwas erlebt sind so individuell und es gibt tausend Facetten und Möglichkeiten. Das zu verstehen ist sehr wichtig, damit wir nicht falsch urteilen, falsche Schlüsse ziehen oder Vorurteile aufstellen.

Wir sollten das Leben, welches von einer kosmischen Ordung durchdrungen ist, nur bewundern und nicht bewerten.

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