Allerheiligen Allerseelen

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Allerheiligen und Allerseelen

Und solang du das nicht hast dieses Stirb und Werde, bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde.
Johann Wolfgang von Goethe (Aszendent Skorpion)

Die Skorpion Zeit von Ende Oktober bis Ende November fordert uns auf, ruhiger zu werden und sich dem ewigen Kreislauf der Natur hinzugeben. Keine Zeit ist besser geeignet, sich mit den Schattenseiten der Seele auseinanderzusetzen. Die Lebenskraft der Pflanzen zieht sich zurück und sammelt sich in den Wurzeln in der Mutter Erde. Alles Leben entschwindet aus unserem Blickwinkel. Nur wenige immergrüne Pflanzen gewinnen in dieser Zeit und zur Sonnenwende an Bedeutung. Es ist nebelig und düster und die Tage werden immer kürzer. Besonders im Monat November werden wir mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert, durch Allerheiligen, Allerseelen, Buß- und Bettag und den Totensonntag. Das Grau in Grau schlägt vielen auf das Gemüt und die Dunkelheit droht alles zu verschlingen, oft auch den letzten Schimmer Hoffnung. In dieser Zeit scheinen die Grenzen zwischen Leben und Tod zu verschwimmen und wir feiern gemeinsam mit den Toten. Mit dem zweiten Herbstzeichen, dem Skorpion, beginnt die Zeit des Loslassens und der Grenzüberschreitung. Es öffnet sich die Tür zur »Anderswelt« und wir haben Gelegenheit, mit den verstorbenen Seelen in Kontakt zu treten. Die Kelten veranstalteten zu dieser Zeit ein großes Festmahl und deckten den Tisch für die Verstorbenen mit. Für sie war dieser Zeitpunkt zugleich Jahreswechsel und ein Neubeginn. Die Wiedergeburt war ein fester Bestandteil ihres Glaubens.

Versöhnen wir uns in diesem Monat mit der Vergangenheit, lassen sie ziehen und nehmen uns die Zeit, um in Ruhe den Raum zu öffnen für das was neu entstehen will.

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